Vor einigen Jahren habe ich u.a. nebenberuflich über einen Zeitraum von fast 2 Jahren eine Ausbildung zum Sportfachwirt
abgeschlossen, die der Landessportbund Thüringen in Zusammenarbeit mit eiinem Bildungsinstitut in Jena angeboten hatte.

Vorangegangen waren diverse DOSB-Lizenzausbildungen bis zur A-Lizenz als Vereinsmanager an der Führungs- und
Verwaltungsakademie des DOSB.

Der Abschluss Geprüfte/r Sportfachwirt/in (IHK) kombiniert kaufmännisches Management mit sportartspezifischem Wissen.
Er ist im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auf Niveau 6 eingestuft und damit einem Bachelor-Abschluss gleichwertig.  
Die Inhalte gliedern sich in zwei Hauptbereiche: 
 
1. Wirtschaftsbezogene Qualifikationen
Dieser Teil vermittelt das betriebswirtschaftliche Fundament:  
Volks- und Betriebswirtschaft: Märkte, Funktionen im Unternehmen und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge.
Rechnungswesen: Finanzbuchhaltung, Bilanzierung sowie Kosten- und Leistungsrechnung.
Recht und Steuern: Vertragsrecht, Arbeitsrecht und steuerliche Grundlagen für Sportbetriebe.
Unternehmensführung: Grundlagen der Organisation, Personalplanung und Managementstile.  Deutsche Sportakademie 
 
2. Handlungsspezifische Qualifikationen
Hier liegt der Fokus auf der praktischen Anwendung in der Sportbranche:  
Leitung und Vermarktung: Management von Sportvereinen, Verbänden und kommerziellen Sportanlagen.
Angebotsentwicklung: Konzeption zielgruppenspezifischer Sportangebote und Projekte.
Eventmanagement: Planung und Durchführung von regionalen bis nationalen Sportveranstaltungen.
Betrieblicher Ablauf: Organisation von Trainings- und Wettkampfbetrieben sowie Instandhaltung von Sportstätten.